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Kirchenvorstand der katholischen Kirchengemeinde und GFO präsentieren Bauplan für das Grundstück der ehemaligen Josefskirche in Attendorn

Attendorn, 07. Januar 2021. Die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) plant, auf dem Gelände der ehemaligen Josefskirche einen Kindergarten sowie ein Gebäude für die Jugendhilfe zu errichten. Der Kirchenvorstand der katholischen Kirchengemeinde freut sich, dass der Standort zukünftig für karitative Zwecke genutzt wird und hat daher entschieden, das Grundstück an die GFO zu verkaufen. Das Depot des Erzbistums Paderborn für sakrale Kunstgüter zieht um.

Eine gute Lösung für alle. Die ehemalige Josefskirche am Stürzenberg fungiert aktuell als Depot für kirchliche Kunstgegenstände des Erzbistums Paderborn. Bereits 2013 wurde sie profaniert und ihrer neuen Bestimmung zugeführt. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, der baufällige Turm bereits abgerissen. Die Kosten zur Beseitigung aller Schäden müsste die Kirchengemeinde alleine tragen.

Es war eine Frage der Zeit, wie es mit dem Gebäude weitergehen wird. Jetzt wurde eine Entscheidung getroffen: die Kirchengemeinde wird das Grundstück an die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe verkaufen. Bereits seit längerem hat die GFO Interesse an dem Grundstück vor der Kirche geäußert, um dort einen Kindergarten zu eröffnen. Nach den ersten Gesprächen wurde klar, dass das gesamte Grundstück der ehemaligen Kirche viel mehr Möglichkeiten bietet, um neue soziale Projekte zu verwirklichen. „Eine Nutzung im Sinne der christlichen Nächstenliebe ist uns ein Anliegen“, so Dechant Andreas Neuser. Auch dem Erzbistum Paderborn kommt das Projekt sehr entgegen. Es wird das Lager schon ab kommenden Montag auflösen und die sakralen Kunstgüter in anderen Depots unterbringen. Bereits im Frühjahr 2021 soll mit den Abrissarbeiten der Kirche begonnen werden.

Dechant Andreas Neuser und Markus Feldmann (Geschäftsführer GFO) stellen das Bauprojekt auf dem Grundstück der ehemaligen Josefskirche in Attendorn vor.

An dem Standort soll ein Kindergarten entstehen. Die moderne, skandinavisch anmutende Architektur der neuen Gebäude, bestehend aus drei zusammenhängenden Häusern, bietet viel Licht und Raum zum Spielen und Wachsen. Jedes der drei Häuser steht für eine Gruppe. Der Kindergarten mit dem Namen St. Ida bietet Platz für 40 Kinder und soll voraussichtlich im Frühjahr 2022 eröffnen. Zwei Gruppen sind für Kinder im Alter von 1-3 Jahren und eine altersgemischte Gruppe für Kinder ab 2 Jahren. Schon jetzt werden Bewerbungen für Mitarbeitende und von Familien entgegengenommen. Bewerbungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch der Anmeldebogen für Kinder kann unter dieser E-Mail-Adresse angefordert werden.

In einem weiteren Gebäude wird eine Außenwohngruppe des Josefshauses mit acht Kindern einziehen. Der katholische Jugend- und Familiendienst Kompass wird den Franziskaner-Hof in Attendorn verlassen und ebenfalls die neuen Räumlichkeiten am Stürzenberg beziehen.

„Der neue Standort ermöglicht uns die Nutzung von gegenseitigen Kompetenzen. Ein Kindergarten direkt neben dem Jugend-und Familiendienst Kompass und einer Außenwohngruppe des Josefshaus bietet Kindern, Eltern und unseren pädagogischen Mitarbeitenden viele Möglichkeiten. Geplant ist zum Beispiel auch eine große gemeinsame Außenspielfläche.“ Hinzu kommt die Attandarra-Grundschule - Standort Stürzenberg in direkter Nachbarschaft“, so Markus Feldmann, Geschäftsführer der GFO.

Auch die Stadt Attendorn steht hinter dem Projekt und sieht darin einen Gewinn für die Gemeinde. Das Architekturbüro Hengstebeck kalkuliert mit Gesamtkosten des Bauvorhabens von rund 4,5 Millionen Euro. Der Kreis Olpe hat den Bau des Kindergartens bewilligt und fördert ihn mit 1,8 Millionen Euro. Die restlichen Baukosten werden von der GFO getragen.