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Der Kirchenvorstand von St. Martin Dünschede hat sich intensiv mit der Planung eines neuen Pfarrheims beschäftigt. Dieser Sachverhalt wurde am Sonntag, 15.01.2017, den Gemeindemitgliedern im Rahmen einer Gemeindeversammlung mitgeteilt. Pfarrer Andreas Neuser, der Geschäftsführende Vorsitzende des Kichenvorstands Antonius Deimel und der Architekt Christof Selter erläuterten den aktuellen Planungsstand. Die Gemeindemitglieder waren zahlreich vertreten, da im Vorfeld mehrfach auf diese Veranstaltung hingewiesen wurde, die unter dem Motto „Die Zukunft unseres Pfarrheims“ stand.

Ein neues Pfarrheim ist in diesen schwierigen Zeiten der Kirchengemeinden sicher ein ungewöhnlicher Schritt. Antonius Deimel erklärte im Gespräch mit der WESTFALENPOST die Hintergründe zu diesen Planungen.

Seit Anfang 2014 stand das Pfarrhaus leer, nachdem zuvor Pfarrer Kober 2013 verstorben und seine ehemalige Haushälterin einige Zeit später aus der Wohnung ausgezogen war. Das Pfarrbüro wurde anschließend vom Pfarrhaus ins Pfarrheim verlegt. Der Kirchenvorstand entschloss sich in Abstimmung mit der Kirchengemeinde, das Pfarrhaus zu veräußern und die Erlöse zur Renovierung und Verschönerung des jetzigen Pfarrheims zu verwenden. Diese Planungen stellten sich schnell als Sackgasse heraus, denn das große Gebäude hat Nutzflächen auf 4 verschiedenen Ebenen. Um die Räumlichkeiten so herzurichten, dass sie zeitgemäß und ansprechend, barrierefrei und funktional werden, sind unverhältnismäßig hohen Finanzmittel erforderlich.

In anschließenden Gesprächen mit dem Bauamt des Erzbistums Paderborn wurden Alternativen erkennbar. So stellt das Erzbistum bei Neubauten eine höhere Förderung als üblich zur Verfügung, wenn Nutzfläche und Bauvolumen gegenüber dem vorhandenen Gebäude verringert werden. Dies konnte bei den Planungen recht einfach realisiert werden.

Nach aktuellem Planungsstand würde ein Neubau auf kircheneigenem Grundstück entstehen. Das neue Gebäude soll eingeschossig werden, alles befindet sich auf einer Ebene. So sind zwei helle, ansprechende Versammlungsräume geplant, die als ein großer Saal oder voneinander abgetrennt genutzt werden können. Bücherei und Pfarrbüro bekommen gemeinsame Räume mit einer Sitzecke zum Verweilen. Küche und barrierefreie sanitäre Anlagen sollen dem heutigen Anspruch genügen. Mit diesem Projekt würde ein Pfarrheim entstehen, das bedingt durch Größe und Bauweise auf die zukünftigen Jahrzehnte ausgerichtet ist, erläutert Herr Deimel. Die uneingeschränkte Nutzung könnte somit für alle Gemeindemitglieder, von jung bis alt, ohne Hindernisse möglich sein.

Die nächsten Schritte sind nun, die jetzige Planung zu optimieren und für das bisherige Pfarrheim - von den Dünschedern auch vielfach noch als Jugendheim bezeichnet - den richtigen Käufer zu finden. Der Verkauf des alten Gebäudes ist ein wichtiger Meilenstein für das Neubau-Projekt, denn diese Finanzerlöse sollen mit in die Finanzierung des Neubaus fließen. Erst dann wird die endgültige Entscheidung zur Umsetzung des Projekts fallen.

Pfarrheim DuenschedeKirchenvorstand St. Martin Dünschede 01.02.2017