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Pfarrbüros vor Ort

Neu-Listernohl. Die Profanierung der St.-Augustinus-Kirche am 26. März, an dem die Gemeinde regen Anteil nahm, war ein von Ernsthaftigkeit, aber auch Traurigkeit geprägter Gottesdienst. Für die Profanierung war der Paderborner Weihbischof Josef Holtkotte gekommen, der zusammen mit Pfarrer Andreas Neuser der letzten Heilige Messe in dieser Kirche vorstand.

Mit Liedbeiträgen umrahmte der MGV „Liederkranz“ Neu-Listernohl, unter der Leitung von Michael Rinscheid, die Messfeier.

Pfarrer Andreas Neuser erinnerte in seiner Begrüßung an den langen Weg, der dazu geführt hat, dass eine neue Kirche gebaut wird. Die wesentliche „Triebfeder“ war, dass nach der Veräußerung des Jugendheim in Neu-Listernohl Räume für die gemeindlichen Aktivitäten zu schaffen waren. Vieles wurde angedacht, aber schließlich entschieden sich die verantwortlichen Gremien für den Abriss der alten und dem Neubau der neuen Kirche.

Altarraum nach der Profanierung

Weihbischof Holtkotte griff in seiner Predigt die Situation der Gläubigen auf, die sich von einem vertrauten Gebäude verabschieden müssten. "Hier haben sie viele Jahrzehnte ihren Glauben gefeiert. In Freud und Leid sind sie hierher gekommen, um Gott ihr Leben anzuvertrauen." - so der Weihbischof. Das beim Abschied nehmen das Gefühl der Traurigkeit vorwiege, sei nur allzu verständlich. Diese Gefühl solle auch nicht weggeschoben werden durch den Verweis auf das neue Kirchengebäude, das an gleicher Stelle entstehen soll. Er wünsche den Gemeindemitgliedern, dass sie das Neue annehmen könnten, damit die Kraft des Glaubens, die in der alten Kirche erfahrbar war, weiter im Zusammenkommen der Gläubigen detulich wird.
Ohne Abschlusslied und ohne Orgelmusik verließen die Gläubigen am Ende still die Kirche. Weihbischof Josef Holtkotte trug das Allerheiligste aus dem Gebäude, während Pastor Neuser das "ewige Licht" auslöschte.. Anschließend wurde das Gotteshaus durch Pfarrer Neuser symbolisch abgeschlossen.