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Attendorn. Drei Fahnen wehen im direkten Umkreis der Pfarrkirche. Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Aktion des Erzbistums Paderborn und des Diözesankomitees, der Vertretung der Laien im Erzbistum. Das Engagement, das Menschen im hiesigen Raum für Flüchtlinge leisten, ist vielfältig. 

Um den guten Diensten ein öffentlichkeitswirksames Zeichen zu verleihen, wurde die Aktion „Flagge zeigen – für Fremdenfreundlichkeit und Vielfalt“ ins Leben gerufen.

Im Namen von Kirche und Caritas begrüßten am Samstag, den 25.Juni 2016 Mechthild Tilke und Andrea Müller die Gekommenen, unter ihnen auch einige Flüchtlinge. Sie wiesen darauf hin, dass „die Menschen, die zu uns kommen, vor Krieg, Gewalt, Hunger, Armut und Diskriminierung flüchten. Hiervon berichten uns die Medien Tag für Tag. Aber auch in unserer Stadt und den umliegenden Orten begegnen wir Menschen, die zu uns geflüchtet sind. Mit einigen von ihnen haben wir regelmäßig dienstags beim Multikulturellen Treffpunkt im Pfarrheim Kontakt. Dabei haben wir erfahren, dass die geflüchteten Menschen sich ein Leben in Frieden und Freiheit wünschen. Dass sie zur Schule gehen und eine Ausbildung machen können, dass sie Arbeiten dürfen, dass sie einfach als Mensch ohne Zäune, Verfolgung und Angst leben können“.

Die Fahnen zeigen als zentrales Motiv eine Weltkugel, vor der zwei Hände ein Herz formen. Im oberen Teil der Fahne ist der biblische Spruch „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst“ zu lesen. In einem Seiteneingang der Pfarrkirche bildeten am Samstag Firmlinge Kerzen zu einem Herz. So sollte an die vielen Menschen, die ihr Leben in den Krisengebieten oder auf den Fluchtwegen verloren haben, gedacht werden. Außerdem wurde eine Menschenkette auf dem Kirchplatz gebildet, um für Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit für alle Menschen einzutreten. ml

fahnezeigen
Fotos: Bevor die Flaggen am Samstagmorgen auf dem Kirchplatz gehisst wurden, entstand dieses Bild, auf dem neben Flüchtlingen, auch Dechant Andreas Neuser und Attendorner Bürger zu sehen sind.

Text und Foto: Meinolf Lüttecke