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Sel. Adolph Kolping. Seit August 2015 war Christina Schmidt, aus der Gemeinde Seliger Adolph Kolping, für ein Jahr Missionarin auf Zeit. In Jerusalem begann sie ihren Freiwilligendienst im St. Louis French Hospital und schrieb seit dem über ihre Erfahrungen und Erlebnisse. In ihrem letzten Rundbrief schreibt sie von ihren letzten Tagen in Israel.





Vor Reiseantritt hat Christina ihre anstehende Fahrt beschrieben:

Mein Freiwilligendienst im St. Louis French Hospital

Diesen Sommer steht für mich nicht nur das Abitur an, sondern auch Abschied von meinen Freunden und meiner Familie zu nehmen, um im August nach Israel zu fliegen. Dort werde ich zwölf Monate lang einen Freiwilligendienst leisten, weil ich nach der Schulzeit gerne ein Jahr in einer sozialen Einrichtung arbeiten möchte. 
Für Israel habe ich mich entschieden, weil mich dieses Land schon lange fasziniert. Es ist ein Ort, an dem verschiedenste Sprachen, Kulturen und Religionen aufeinander treffen. Ich kann dort sicherlich spannende Erfahrungen sammeln und viel Neues lernen. Deshalb freue ich mich sehr auf die aufregende Zeit, die vor mir liegt.

Der DVHL
Vermittelt wurde mir mein Freiwilligendienst vom Deutschen Verein vom Heiligen Land (DVHL). Der im Jahr 1855 gegründete Verein versteht sich als Brücke der deutschen Christen zu den Menschen im Heiligen Land. Deshalb erhält und unterstützt er christliche Einrichtungen in Israel und Palästina. Außerdem leistet der DVHL Not leidenden und benachteiligten Menschen Hilfe und fördert die Verständigung und Versöhnung der verschiedenen Religionen.
Damit junge Erwachsene diese Arbeit miterleben und mitgestalten können, organisiert der Verein Freiwilligendienste. So bekomme auch ich die Möglichkeit, in einer christlichen Einrichtung in Israel zu arbeiten und dadurch mehr über die Kultur und die Menschen des Landes zu erfahren.

Meine Einsatzstelle
Meinen Freiwilligendienst werde ich im St. Louis French Hospital in Jerusalem leisten.
Gegründet wurde die Einrichtung als Krankenhaus von französischen Ordensschwestern, die sie jetzt noch leiten. Heute ist das French Hospital allerdings ein Hospiz, in dem etwa 50 zum Teil schwerkranke und meist stark pflegebedürftige Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebens begleitet werden. Die Patienten sind Juden, Muslime und Christen und haben die verschiedensten Hintergründe. So wird das Hospiz oft zum Ort der Begegnung und der Versöhnung.
Auch im Personal sind unterschiedliche Religionen und Nationalitäten vertreten, vor allem weil die Mitarbeiter jedes Jahr von Volontären unterstützt werden. Die Freiwilligen helfen in der Pflege, betreuen die Patienten und nehmen sich Zeit für sie. Dieser Arbeit werde ich nächstes Jahr im St. Louis French Hospital nachgehen. Ich hoffe, dass ich so ein Verständnis für die Patienten entwickeln und ihnen helfen kann.

Der Förderkreis
Während meines Freiwilligendienstes werde ich alle Interessierten über meine Arbeit im Hospiz, meine Erlebnisse in Israel und meine Eindrücke von dem Land informieren. Deshalb schreibe ich in dieser Zeit Rundbriefe, die an alle Mitglieder meines Förderkreises verschickt werden. Jeder Interessierte kann meinem Förderkreis beitreten, indem er das beiliegend Formular ausfüllt und an den DVHL schickt oder mir gibt.
Durch den Förderkreis erhoffe ich mir finanzielle Unterstützung für meinen Einsatz in Israel. Der DVHL kommt für meine Verpflegung, Unterkunft, Taschengeld und einen Anteil der Reisekosten auf. Ein Teil dieser Kosten sollte durch Spenden getragen werden. Diese Spenden unterstützen nicht nur mich, sondern auch das St. Louis French Hospital, das sich keine zusätzlichen Mitarbeiter leisten kann und auf die Unterstützung durch Freiwillige angewiesen ist.
Deshalb freue ich mich sehr über einmalige oder regelmäßige Spenden aus dem Förderkreis. Diese sind aber keine Voraussetzung für den Beitritt zum Förderkreis und ich freue mich über jeden Interessierten.

Gerne antworte ich auf Fragen und empfange Rückmeldungen:

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Vielen Dank für das Interesse und die Unterstützung!