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Außer in der Gemeinde Neu-Listernohl findet bei den Beerdigungen zunächst das Beerdigungsamt und anschließend die Beerdigung auf dem jeweiligen Friedhof statt. Dass die Reihenfolge in Neu-Listernohl eine andere ist, hat wahrscheinlich historische Gründe. Theologisch richtiger ist es allerdings, zunächst den Tod und die Auferstehung Jesu im Seelenamt zu feiern und dann – quasi unter diesem positiven Vorzeichen – die Beerdigung vorzunehmen. Vor allem geht es aber um die seelsorgliche Begleitung der Angehörigen. Wenn die Beerdigung vor dem Seelenamt erfolgt, haben die Angehörigen nicht die Gelegenheit, am Grab so viel Zeit zu verbringen, wie sie möchten und brauchen. Immer sitzt die Erwartung „im Nacken“, dass man ja noch in die Kirche muss, wo die anderen Trauergäste bereits warten. Das führt rein praktisch dazu, dass es zu Verzögerungen kommt, die Küsterin – aber auch die versammelte Gottesdienstgemeinde – Ausschau hält und bei allen Beteiligten ein Druck entsteht.
Die Rückfrage bei der evangelischen Kirchengemeinde hat ergeben, dass auch hier die Trauerfeier in der Kirche immer vor der eigentlichen Beerdigung stattfindet. Hier wird argumentiert, dass die Stärkung durch den christlichen Glauben vor dem Gang zum Grab
kommen sollte.
So möchten wir in Zukunft auch in Neu-Listernohl das Beerdigungsamt vor der Beerdigung abhalten. Die Anfangszeit des Seelenamtes wird auf 14:00 Uhr festgesetzt, da die Stadt Attendorn bis 16:00 Uhr das Grab geschlossen haben möchte.