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Attendorn. Eine „Kreuzpension“ kennt sicherlich nicht jeder. Diese gibt es jetzt im Attendorner Seniorenzentrum St. Liborius. Die Firmbewerberinnen Annika Richard, Katharina Wintergalen, Mathilda Wilmes, Paula Siepe, Nina Epe und Katechetin Elisabeth Lüttecke richteten am Donnerstagnachmittag, 8. März, an einer Wand im Wohnbereich Wiesental eine „Kreuzpension“ ein. Diese besteht aus alten Kreuzen, die im Pfarrbüro abgegeben wurden und einem großen neuen Kreuz in der Mitte, welches von den Jugendlichen angefertigt wurde. Außerdem bastelten die Jugendlichen weitere Kreuze, die sie mit Glassteinchen verzierten. Beim Einrichten der „Kreuzpension“ waren auch einige ältere Bewohner des Hauses anwesend, die die Aktion verfolgten und auch Anmerkungen beim Anbringen der Kreuze machten. Bei der Auswahl der Wand für die Kreuze wurde darauf geachtet, dass ein Fenster in der Nähe ist, durch welches die Pfarrkirche zu sehen ist. „So soll an die Verbindung zur Kirche gedacht werden,“ sagt Elisabeth Lüttecke. An dem Nachmittag kam auch Pfarrer Andreas Neuser vorbei und rief den Jugendlichen in Erinnerung, dass das Kreuz nicht nur für den Tod steht, sondern auch das Zeichen für die Auferstehung ist. Er segnete anschließend die Kreuze. Wie Elisabeth Lüttecke im Gespräch mitteilte, dürfen sich Interessierte bei Bedarf auch Holzkreuze mitnehmen. „Wir geben diese gerne auch wieder ab“, sagt sie.

Unser Bild entstand in der neu errichteten „Kreuzpension“ und zeigt die Firmbewerberinnen mit Pfarrer Andreas Neuser und Elisabeth Lüttecke (rechts). Die Firmbewerberinnen Annika Richard, Katharina Wintergalen, Mathilda Wilmes, Paula Siepe und Nina Epe.

Auf ihrem Weg zur Firmung bereiten sich derzeit im gesamten Dekanat Südsauerland die Jugendlichen in den unterschiedlichsten Aktionen auf die Firmung vor. Weihbischof Matthias König aus Paderborn wird vom 20. April bis zum 27. Juni das Sakrament der Firmung im Kreis Olpe spenden. Die Firmgruppe, über die wir hier berichten, besteht aus acht Jugendlichen. Sie haben sich für den Bereich Caritas gemeldet. Sie besuchten die älteren Menschen im St. Liborius Seniorenzentrum, dessen Träger der Caritasverband Olpe ist. Eine Bewohnerin erzählte ihnen, dass sie in der Not zum Heiligen Geist betet und das abendliche Beten des Rosenkranzes sie beruhigen würde.

Text und Fotos: Meinolf Lüttecke