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Attendorn. Mit einem Festgottesdienst im Sauerländer Dom begannen am Sonntagnachmittag die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Attendorns Pfarrer und Dechant Andreas Neuser. Die Gemeinde sang zu Beginn „Nun danket alle Gott“ und eine große Anzahl Priester und Messdiener zog vor dem Jubilar durch den Mittelgang in die Pfarrkirche. Andreas Neuser war beeindruckt, dass so viele gekommen waren. Die Pfarrkirche hatte für diese Messe genau die richtige Größe. Pfarrer Franz Kraft (Erlenbach am Main), ein Freund des Jubilars aus dem Schönstatt Priesterbund, übernahm die Predigt. Dieser betonte, „für die Menschen da zu sein, sei eine große Motivation“. Dass der Priesterjubilar ein treuer Schalke Fan ist, daran erinnerte nicht nur der Festprediger. Kraft stellte in diesem Zusammenhang fest: „Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander, es geht nicht immer so, wie man es möchte.“ Mit neuen geistlichen Liedern umrahmte die Musikgruppe Maranatha den Gottesdienst. Auch der Domchor Attendorn und der Kirchenchor Dünschede unter der Leitung von Kirchenmusiker Martin Nyqvist sorgten für den guten musikalischen Ton.

Im Forum der St.-Ursula-Schulen schloss sich ein Fest der Begegnung an. Die Zahl der Gratulanten war unübersehbar groß. Unter ihnen auch der auf Heimaturlaub weilende Uganda-Missionar Professor Ferdinand Tillmann (Finnentrop), der noch ganz beeindruckt von der festlichen Messe in der Pfarrkirche war, wie er unserer Zeitung sagte. Die Pastoralverbunds-Vorsitzende Anja Geuecke, auch als Hettwich vom Himmelsberg bekannt, übernahm die Regie im Forum und wusste einiges aus dem Nähkästchen über den Jubilar zu berichten. Als erstem erteilte sie Landrat Frank Beckehoff das Wort. Diesem verbindet mit dem Jubilar, dass sich der Landrat die weltliche und der Dechant die kirchliche Verantwortung für den Kreis Olpe teilen. Denn das Dekanat Südsauerland entspricht den Grenzen des Kreises Olpe. Bürgermeister Christian Pospischil blickte zurück auf das Jahr 2010, als Andreas Neuser den Pastoralverbund übernahm und „schnell die Herzen der Menschen erschlossen und die Anerkennung vieler Menschen, auch solcher, die der Kirche nicht sonderlich nahestehen, erworben habe“. Angesichts der Veränderungen in der Kirche stellte Christian Pospischil fest: „ Andreas Neuser ist keinesfalls ein gemütlicher Traditionalist, der Änderungen verweigert oder nur dann ergreift, wenn es wirklich nicht anders geht.“ Als Mitglied des Ennester Pfarrgemeinderates habe Pospischil ihn als Erneuerer kennen gelernt, „der konsequent, aber behutsam Veränderungen einleitet, die langfristig nötig sind“.

Für die Pfarrgemeinderäte des Pastoralverbundes sprach Elisabeth Lüttecke. Sie stellte fest, dass „Andreas Neuser mitten im Leben steht“ und überreichte eine Stola. Dass bei passender Gelegenheit auch einmal eine blau-weiße Fahne vor dem Pastorat weht, das war Franz-Josef Decker aufgefallen. Der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende verband dies mit der Feststellung: „Sie zeigen Flagge, nicht nur in dieser Beziehung.“ Ein launiges Lied überbrachten zum Schluss des offiziellen Teil die Vikare, Diakon, Organist und Gemeindereferenten, dessen Refrain lautet: „Andreas Neuser, Pastor in Attendorn. Priester mit Herz und Verstand. Er ist Siegerländer, Schalker, Sparfuchs – trotzdem Mensch.“

Dechant Neuser blieb zum Schluß nichts anderes übrig, als sich für die positiven Rückmeldungen ganz herzlich zu bedanken.

Bild und Text: Meinolf Lüttecke