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Attendorn. Am Samstagmorgen, 6. Mai,  fand im Sauerländer Dom die Diakonenweihe statt, die die Vorstufe zur Priesterweihe ist. Dabei weihte der emeritierte Paderborner Weihbischof Manfred Grote Daniel Wäschenbach (Bielefeld), Christian Schmidtke (Arnsberg) und Johannes Sanders (Neheim und Voßwinkel) durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen.

Unser Bild entstand vor dem Pfarrhaus in Attendorn und zeigt im Vordergrund die zukünftigen Diakone (v.l.) Johannes Sanders, Daniel Wäschenbach und Christian Schmidtke. Im Hintergrund Dechant Andreas Neuser und Subregens Michael Kammradt.

Hierzu waren die Familienangehörigen der drei jungen Männer,Verwandte, Freunde, Bekannte und Wegbegleiter, aber auch zahlreiche Einheimische und Gäste aus den Heimat- und Praktikumsgemeinden in die Hansestadt  gekommen. Zu Beginn der Weiheliturgie und Messfeier begrüßte Attendorns Pfarrer und Dechant Andreas Neuser Weihbischof Manfred Grothe als vertrauten Mann der Kirche, der bereits in unterschiedlichen Aufgaben immer wieder einmal in die Hansestadt gekommen war.
Unter anderem, um die Firmung zu spenden, aber auch in schwieriger Situation, um die richtigen Worte zu finden.  An die angehenden Diakone gewandt machte Neuser deutlich, dass diese Attendorn immer mit dem Tag ihrer Diakonenweihe verbinden werden. Den vielen Auswärtigen stellte der Pfarrer die heimische Region als „Industriestandort mit hohem Freizeitwert“ vor. Die Pfarrkirche von Attendorn stehe für eine lange Tradition des Glaubens und auch die Diakonenweihe habe mit der Weitergabe des Glaubens zu tun, führte Neuser aus.

Nach der Diakonenweihe gab es ein Gruppenfoto vor der Pfarrkirche, welches Weihbischof Manfred Grothe mit den drei neugeweihten Diakonen, den Konzelebranten und den Ministranten aus Attendorn zeigt.

Der feierliche Gottesdienst wurde zelebiert von Weihbischof Manfred Grothe, Pfarrer Andreas Neuser, Regens Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, Spiritual Christian Städtner und Subregens Michael Kammradt. Musikalisch gestalteten die Weihe der eigens gebildete Projetchor unter der Leitung von Martin Nyqvist und mit Otto Höffer, der diesen mit Orgelmusik begleitete. Außerdem waren dabei die Schola des Erzbischöflichen Theologenkonvikts Collegium Leoninum unter der Leitung von Tim Störmer. Als Solistin wirkte Woohee Roh-Nyqvist und als Kantor Josef San Torcuato OSB mit.
Weihbischof Grothe betonte, dass es etwas Besonders sei, in Attendorn zu sein. Er freue sich, der Diakonenweihe vorzustehen und die drei jungen Männer in den Dienst der Kirche aufzunehmen. Grothe: „Das ist für uns alle ein starkes Zeichen des Glaubens und der Ermutigung.“ Seit 1995 findet die Weihe der Diakone jährlich in einer der Pfarreien des Erzbistums Paderborn statt. So wird deutlich, dass die Kandidaten aus den verschiedenen Pfarreien des Erzbistums kommen und dort später als Diakone und Priester wieder eingesetzt werden. Nach 2006 fand bereits zum zweiten Mal die Weihe in Attendorn statt. Bereits im Vorfeld hatte Gastgeber,  Pfarrer Neuser betont, dass diese Feier für unsere Kirchengemeinde eine Ehre ist.

Zum Schluss der Heiligen Messe wies der Regens des Paderborner Priesterseminar, Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, darauf hin, dass der soeben geweihte Diakon Daniel Wäschenbach bis Weißen Sonntag 2018  im Pastoralverbund Attendorn bleiben wird. Aus dem gemeinsamen Pastoralkurs der Weihekandidaten wurden in den Bistümern Berlin (1), Dresden-Meißen (1), Erfurt (1), Fulda (1) und Görlitz (1) am vergangenen Samstag fünf weitere Kandidaten zu Diakonen geweiht.

Nach dem Gottesdienst fand ein Empfang im Foyer des St. Ursula Gymnasiums statt. Die anschließende Pontifikalvesper, die wiederum im Sauerländer Dom stattfand, beendete den denkwürdigen Tag der Diakonenweihe.

Diakon Daniel Wäschenbach, der in Attendorn in den nächsten Monaten tätig sein wird, darf seit Samstag unter anderem Taufen und Beerdigungen vorstehen, bei Trauungen assistieren sowie in der Heiligen Messe, der allerdings ein Priester vorsteht, predigen. Für einen Diakon ist der „Dienst am Nächsten“ wesentlich; er ist insbesondere dazu aufgerufen, zu den Armen und Kranken zu gehen.

Text und Bild: Meinolf Lüttecke