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Organist Martin Nyqvist war am Sonntagnachmittag, 26. März, zufrieden mit der Resonanz anläßlich des Passionskonzerts in der Attendorner Pfarrkirche. Trotz des schönen Wetters war eine ansprechende Anzahl Zuhörer gekommen, um sich auf die eindringliche Thematik „Passion“ einzulassen.

Passionskonzert Bild

Im altehrwürdigen Sauerländer Dom war die berühmte Komposition „Stabat Mater“ des Neapolitaners Giovanni Battista Pergolesi sicherlich im Laufe der Jahrhunderte nicht zum ersten Mal zu hören gewesen sein. In zwölf Sätzen gegliedert, wurde der Text durch die Sopranistin Woohee Roh-Nyqvist (Attendorn) sowie die Altsolistin Stefanie Koch (Serkenrode) eindrucksvoll in drei Abschnitten in lateinischer Sprache vorgetragen. Den Orgelpart übernahm Martin Nyqvist, der seit August des vergangenen Jahres als hauptamtlicher Organist der Pfarrkirche tätig ist. Im Konzertprogramm stand die deutsche Übersetzung des Textes, der vom Kreuzestod Jesu aus dem Blickwinkel seiner Mutter Maria handelt. Dem „Stabat Mater“ liegt ein liturgischer Sequenztext zu Grunde. Bei den Sequenzen handelt es sich um lateinische Austextierungen der Halleluja-Rufe aus dem Mittelalter, welche in metrischer Form geschrieben sind und vor der Verkündigung des Evangeliums vorgetragen wurden. Das berühmte „Stabat Mater“ ist die letzte vollendete Komposition von Pergolesi, der 1736 im Alter von nur 26 Jahren in Neapel an Tuberkulose starb. Drei Stücke, zu Anfang die Passion für Orgel von Max Reger, zwischendurch Orgel-Improvisationen über das Lied „Herzliebster Jesu“ von Martin Nyqvist und am Ende das Choralvorspiel über „O Mensch bewein dein Sünde groß“ von Johann Sebastian Bach spielte der Attendorner Organist auf der Königin der Musikinstrumente.

Text und Bild: M. Lüttecke