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Windhausen. Der große Einzug der Messdiener sowie der Konzelebranten Dechant Andreas Neuser, Pater Wolfgang und Vikar Martin Hufelschulte durch den Mittelgang der St. Antonius von Padua Kirche verriet, dass am Sonntagmorgen, 5. Februar, eine besondere Messe gefeiert wurde. Und zwar zu Ehren der langjährige Küsterin Anni Heinze, die 40 Jahre in dieser Aufgabe viele gute Dienste geleistet hat.
Die mittlerweile 81-Jährige war mit ihrem Mann Gerhard die gute Seele der Gemeinde. Ihr halbes Leben hat sie den Küsterdienst zuverlässig erledigt. Täglich schloss sie das Gotteshaus morgens auf und abends wieder zu. Der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende, Harald Schöne, erinnerte in seiner Laudatio an die legendären Zeltlager, die das Ehepaar Heinze lange Jahre organisiert hat.  „Während ihrer 40-jährigen Küsterarbeit hat Anni Heinze unzählige Messdiener angezogen, auch schon mal gekämmt und wenn es nötig war, erzogen. Blumen für den Altarraum brachte sie gerne aus dem eigenen Garten mit“, so Harald Schöne im weiteren Verlauf seiner Würdigung.
Auch die Priester wechselten in dieser langen Zeit. Mit Pater Wolfgang, der sechs Jahre Seelsorger in Windhausen und Lichtringhausen war, hat sie heute noch guten Kontakt. Der 78-jährige Franziskanerpater war eigens zur Verabschiedung aus dem Kloster Wiedenbrück gekommen. Pater Wolfgang erinnert sich gerne an seine Seelsorgezeit in Windhausen und Lichtringhausen, obwohl diese schon sehr lange her ist. Der Weggang der Franziskaner, aber auch der plötzliche Tod von Pastor Josef Vorderwülbeke waren für Anni Heinze nicht so einfach zu verkraften. Aber es ging immer weiter.
Harald Schöne offenbarte, dass Dechant Andreas Neuser einmal gesagt habe: „Frau Heinze ist doch einmalig.“ Neuser selbst lobte am Sonntag die Verläßlichkeit von Anni Heinze. „Was sie getan hat, ist bei weitem mehr, als ein paar Dankesworte sagen können“, so Dechant Neuser.  Mit der Aufgabe des Küsteramtes von Anni Heinze zur Jahreswende hat sich auch das bisherige Kirchenputzteam verabschiedet. Sie bekamen für ihren Dienst Applaus.   
Das Küsteramt teilen sich seit dem 1. Januar Monika Rauterkus und Bärbel Schöne. Ihre Vorgängerin hat ihnen bereits viele Tipps gegeben. Und wenn es mal nötig sei, dann steht sie
auch als Aushilfe zur Verfügung.

Verabschiedung Anni Heinze

Text: M. Lüttecke & Bild: M. Heinze