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1. Station - „ Jesus wird zum Tode verurteilt“

 

1. Station Jesus wird zum Tode verurteilt

 


 

V.: Wir danken dir Herr Jesus Christ

A.: denn durch deinen Tod hast du der Welt das Leben gebracht.

 

„Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barnabas frei und gab den Befehl Jesus zu geißeln und zu kreuzigen. Dann legten sie ihm einen Purpurmantel um und flochten einen Dornenkranz. Den setzten sie ihm auf und grüßten ihn: „Heil dir König der Juden!“ Markus 10, 15 -18

Schauen wir auf das Bild. Oben links wäscht Pilatus seine Hände in Unschuld. Er wäscht sich frei von der Schuld. Das Volk will den Tod Jesu -nicht er. Jesus steht nackt, seiner Kleider beraubt, gegeißelt, - den Blicken der Menschen ausgesetzt. Der Hahn kräht und Petrus, unten rechts auf dem Boden sitzend, weint bitterlich. Niemand der für Jesus eintritt.

Manchmal fühle ich mich auch verurteilt. Ich gehe einen Weg, den ich nicht gehen möchte. Manchmal fühle ich mich nackt und den Blicken der Menschen ausgesetzt. Ich bin verzweifelt und traurig weil ich diesen Weg gehen muss.

 


 

Singvers: „Geh mit uns, auf unserem Weg!“

 


 

Jesus du trägst den Dornenkranz wie einen Blumenkranz. Du lässt dir deine Würde nicht rauben. Manchmal fühle ich mich auch nackt. Mein geschundener Körper den Blicken anderer ausgesetzt. Aber du schenkst mir Würde. Du siehst in mich hinein. Du siehst nicht auf das Äußere, du siehst mich als Mensch, mit allem was ich war, was ich bin, was ich habe.

V.: „Jesus, du wurdest zum Tode verurteilt“

A.: „Erleuchte die Menschen, die über das Schicksal anderer Menschen

entscheiden. Zeige du ihnen den richtigen Weg!“

V.: Jesus, du Bruder der Verurteilten und Hilflosen:

A.: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

 


 

Gl 286, Lied: „Bleibe hier und wache mit mir, wachet und betet!“

 

Bild und Text: Elisabeth Jostes