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Attendorn. In einem festlichen Gottesdienst wurde am Freitagnachmittag, 13. März, Sebastian Springob durch den Paderborner Weihbischof Matthias König im Sauerländer Dom durch Handauflegung und Gebet zum Diakon geweiht. Springob ist ein sogenannter „Transit-Diakon“, denn er wird nach einem Diakonatspraktikum in den USA am 18. Juni 2021 in Attendorn zum Priester geweiht.

Diakonweihe Sebastian Springob

Die Pfarrkirche war gut gefüllt, als der angehende Diakon, die Messdiener und Zelebranten, angeführt von Weihbischof Matthias König, durch den Mittelgang zu einer zweistündigen Messfeier mit Diakonatsweihe einzogen. Als Vertreter des Säkularinstituts Voluntas Dei, deren Gemeinschaft Sebastian Springob angehört, war aus den USA Frater Rory Murphy I.V. Dei gekommen. Anwesend waren die Familie und Freunde, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler des St.-Ursula-Gymnasium. Ebenso sah man zahlreiche Vertreter der Garden der Karnevalsgesellschaft „Die Kattfiller“, des Elferrats, angeführt von Präsident Marc Rohrmann sowie viele Gläubige des Pastoralverbunds.

Kolleginnen und Kollegen von St. Ursula hatten sich Gedanken über das Leitwort der Feier gemacht, das auch ein zentrales Element des Säkularinstitutes Voluntas Dei ist. Diese Gedanken wurden in einer Videopräsentation zusammengefasst und den Anwesenden präsentiert. Weihbischof König wies in seiner Predigt darauf hin, dass er Sebastian Springob bereits seit seinem 24. Lebensjahr kennt. „Er kommt aus der Mitte der Welt“, stellte König über den Weihekandidaten fest. Der kirchliche Würdenträger überraschte mit Detailwissen, was das Osterbrauchtum und den Karneval in Attendorn anbelangt. Er habe auch schon einiges über den Attendorner Ostersemmel gehört, bedauerte in dem Zusammenhang, dass er bisher noch keinen bekommen habe. Bischof König richtete sich auch an die Gläubigen mit der Bitte: „Laßt Gott in Eure Herzen.“

Zu Beginn der Weihehandlung bat Frater Rory Murphy: „Sehr geehrter Herr Weihbischof, das Säkularinstitut Voluntas Dei bittet dich, diesen unseren Bruder zum Diakon zu weihen.“ Nach der Handauflegung und dem Weihegebet legte Heimatpfarrer Andreas Neuser dem Neugeweihten das liturgische Gewand des Diakons, die Stola und Dalmatik, an. Aufgrund des Coronavirus wies Weihbischof König beim Friedensgruß darauf hin, dass man sich nicht die Hand geben möchte. Vor der Kommunionausteilung ein weiterer Hinweis, dass die Mundkommunion nicht möglich ist.

Am Sonntag, 15. März, stand Sebastian Springob erstmals als Diakon in der Pfarrkirche am Altar, um die frohe Botschaft zu verkünden. Der geplante Empfang wurde aufgrund des Chorona-Virus abgesagt. Er wird eventuell im Sommer nachgeholt.

Text und Bilder: Meinolf Lüttecke